Weihnachten mit kleinen Kindern überleben: So klappt es

xmas-kinder

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und die Kinder kommen täglich mit neuen Wunschzetteln an? Da hilft es wenig, dem Nachwuchs zu predigen, dass Weihnachten das Fest der Liebe und nicht des Kommerzrausches ist. Um das Chaos mit möglichst intakten Nerven zu überstehen, helfen jedoch einige Tipps und Tricks:

Das Weihnachtspostamt ist ab 1. Dezember geschlossen

Erzählen Sie dem Nachwuchs ruhig, dass der Wunschzettel bis zum 1.Dezember fertig sein muss, weil der Weihnachtsmann ab dann unterwegs ist um Geschenke zu besorgen und auszuliefern. Sonst fällt dem Kind noch bis zum 24.Dezember allerhand ein, was es sooooo gerne hätte. Sind die Weihnachtseinkäufe jedoch schon am 1.Advent erledigt, können Sie sich auf andere Dinge konzentrieren: Dekorationen basteln, zum Beispiel. Auch wenn die kindlichen Versuche Gestecke zu basteln eher an moderne Kunst als an weihnachtliche Gemütlichkeit erinnern: Augen zu und durch, der Spuk ist immerhin bald vorbei.

Wird der Weihnachtsbaum dekoriert, sollten Papa oder Mama jedoch besser Anweisungen geben – schließlich will niemand zum Gespött der Verwandtschaft werden, weil der Vierjährige im Alleingang die Dekoration erledigt hat.

Weihnachtsgebäck & Co: Plätzchen reichen vollkommen

Die Supermuttis haben mal wieder zugeschlagen und sind mit selbstproduzierten üppig dekorierten Cupcakes (roter Boden, grüne Creme, goldene Sternchen) und selbstgehäkelten Beutelchen mit „Kleinigkeiten“ für alle zur Weihnachtsfeier des Kindergartens eingelaufen, während Ihnen ganz einfach die Zeit dafür fehlt? Na und? Jeder Mensch hat andere Qualitäten und die unterschwellige Rivalität der Supermuttis kostet am Ende ohnehin nur Nerven. Ihr Kind wird ohnehin viel mehr Spaß daran haben, gemeinsam mit Ihnen Plätzchen auszustechen und einfach mit Zuckerguss zu bestreichen als von Supermutti aus der Küche verbannt zu werden, damit die Kunstwerke zum Eindruck schinden gelingen.

Die Weihnachtstage selbst

Die Feiertage müssen nicht unbedingt zu verwandtschaftlichen Großkampftagen werden. Bestehen Sie am Heiligen Abend auf besinnliche Stunden im kleinen Kreis – mit Partner und Kindern. Für die Kinder gibt es nichts Schöneres als Papa und Mama die Zeit haben um die neuen Spielsachen direkt mit ihnen auszuprobieren – statt in die Ecke verbannt zu werden, weil die Erwachsenen beim üppigen Festtagsmenü stundenlang reden müssen. Am ersten Weihnachtstag ist genug Zeit für die Familie. Halten Sie sich den zweiten Weihnachtstag dagegen frei – dann können Sie sich auf der Couch erholen mit starkem Punsch erholen.

Und egal wie das Wetter ist: Gehen Sie an allen Tagen ins Freie! Ein langer Spaziergang hilft der Verdauung nach dem üppigen Festessen und gibt den Kindern Gelegenheit sich an der frischen Luft auszutoben. Dann sind sie später weniger überdreht, wenn es (wieder) ans Essen geht.

Kämpfen Sie nicht gegen Windmühlen

Wieder mal „Last Christmas“ im Radio und „Sissi“ im Fernsehen? Schlimmer noch – Oma besteht auf Hansi Hinterseer oder den Thomanerchor? Alles nur „doof“ und „kitschig“ zu finden, kostet viel zu viel Energie. An 362 Tagen im Jahr können Sie der ironischste Hipster der Welt sein, aber lassen Sie sich auf Weihnachten ein. Widerstand ist zwecklos und Ihre Kinder werden es Ihnen danken, wenn sie kitschige Weihnachtsgeschichten lesen und hemmungslos Süßigkeiten in sich reinstopfen dürfen – so wie Sie früher auch. Dann können Sie nach Weihnachten wenigstens alle zusammen auf Diät gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *