Was nehme ich mit zum Babyschwimmen?

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Rund 40 Wochen durfte ein Säugling vor Geburt im Bauch der Mutter im Fruchtwasser schwimmen und sich dort entwickeln. Diese Erinnerungen an das Leben im Bauch lassen die meisten Babys auch das Babyschwimmen als angenehmes Erlebnis empfinden.

Babyschwimmen unter fachkundiger Anleitung stärkt das Selbstvertrauen und hilft sowohl den Kindern als auch den Eltern, die Scheu vor einem gemeinsamen Schwimmbadbesuch oder Badeausflug abzulegen. Natürlich lernen Babys hierbei nicht schwimmen. Sie legen aber einen wichtigen Grundstein, in dem sie sich an das Wasser gewöhnen. Eltern lernen in den Kursen wie sie ihr Kind richtig halten und es im Wasser gefahrlos bewegen.

Was sollten Sie beachten?

Achten Sie darauf, dass Ihr Baby möglichst nicht hungrig oder müde ins Wasser geht. Außerdem ist Körperkontakt wichtig. Geben Sie ihrem Kind immer ein sicheres Gefühl. Halten Sie Ihr Kind nicht nur in Bauchlage, da dies sehr anstrengend für die Nackenmuskulatur sein kann.

Lassen Sie Ihr Kind nicht auskühlen. Die kleinen Körper können ihre Temperatur nur bis zu einem gewissen Grad selbst halten. Deshalb sollte man mit einem Baby nicht zu lange im Wasser bleiben und es nach dem Abtrocknen zum Beispiel in einem warmen Bademantel mit Kapuze einwickeln.

Das wichtigste Utensil – die Schwimmwindel

Was muss ich zum Babyschwimmen mitnehmen? Was bei einem Schwimmbadbesuch auf keinen Fall fehlen darf, ist die Schwimmwindel, oder auch Aquawindel genannt. Sie bleibt auch unter Wasser dicht und hält Urin und Stuhlgang sicher in der Windel. Ein weiterer Vorteil zu herkömmlichen Windeln ist, dass sich die Windel bei Wasserkontakt nicht vollsaugt. Die Schwimmwindeln gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten und Drogerien zu kaufen. Dabei gibt es Schwimmwindeln, die wie eine Badehose geschnitten sind oder – für etwas größere Kinder – Einlagen, die in die herkömmliche Badehose gelegt werden.

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Was muss beim Schwimmbadbesuch noch in die Wickeltasche?

Neben den üblichen Wickelutensilien, Schwimmwindeln, Badehose oder Badeanzug und einem Bademantel sollte auch eine reichhaltige Babycreme eingepackt werden. Nach dem Baden und Duschen hilft die Extraportion Pflege, die sensible Babyhaut geschmeidig zu halten.

Und: schwimmen macht hungrig. Für Babys, die nicht mehr gestillt werden, gehört daher auch ein Fläschchen oder Breigläschen in die Tasche.

Damit ihr Kind gesund bleibt

Säuglingseltern fürchten sich besonders vor Infektionen. Achten Sie beim Babyschwimmen darauf, dass Ihr Kind nicht kränkelt. Falls doch, verschieben Sie den Badeausflug besser. Das Gleiche gilt, wenn Ihr Baby gerade geimpft wurde. Auch dann sollte das Immunsystem nicht zusätzlich durch einen Schwimmbadbesuch belastet werden.

Achten Sie darauf, dass es im Hallenbad nicht zu stark nach Chlor riecht. Starker Chlorgeruch, gerade im Hallenbad, bedeutet immer auch eine hohe Belastung durch Trichloramin – die Verbindung von Chlor mit Harnstoff.

One Response to Was nehme ich mit zum Babyschwimmen?

  1. egginio sagt:

    leider schließen bei uns immer mehr Schwimmbäder und es gibt nur noch ein großes Spaßbad, wo es häufig viel zu voll ist

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