Wann sind Spielwaren „sinnvoll“?

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Die deutsche Spielzeugbranche bringt jährlich rund eintausend Neuerscheinungen auf den Markt. Umso wichtiger ist es für Eltern, stets die Bedürfnisse ihres Kindes sowie die Qualität der angebotenen Spielwaren im Auge zu behalten. Sinnvolle, pädagogisch wertvolle Spiele sind weit mehr als bloßer Zeitvertreib – sie sorgen für lang anhaltenden Spielspaß und fördern Entdeckergeist und Kreativität.

Hochwertige Spielwaren lassen sich immer wieder auf neue Art verwenden, fördern Geduld, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit und bereiten Kindergarten- und Grundschulkinder Schritt für Schritt auf die Anforderungen von Schule und Gesellschaft vor.

 

Babys und Kleinkinder lieben kräftige und kontrastreiche Farben und Formen. Eine makellose und schadstofffreie Verarbeitung, frei von scharfen Kanten und verschluckbaren Kleinteilen, ist in dieser Altersgruppe von entscheidender Bedeutung.

Samtweiches für die Allerkleinsten

Samtweiche Kuscheltiere aus Plüsch sind Babys absolute Lieblinge. Die Kleinsten genießen die Nähe der flauschigen Gesellen mit den fröhlichen Gesichtern. Ob Bär, Elefant oder Nilpferd, jedes Kind hat ein Lieblingsstofftier als treuer Begleiter durch den Tag und als Tröster für die lange Nacht.

Jetzt wird experimentiert

Ab ungefähr sechs Monaten sind die Kleinen vielseitig interessiert und wollen ihre Welt im buchstäblichen Sinne „begreifen“. Greiflinge und Stapelbecher ermöglichen dem Kleinkind weitere Sinneseindrücke und fördern seine Geschicklichkeit. Der farbenfrohe und robuste Kunststoff erlaubt es, die Becher auch an den Strand zum lustigen Sandburgenbau mitzunehmen.

Puzzles sind besonders wertvoll

Der kreative Puzzlespaß erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Sie fördern Geduld und Konzentrationsfähigkeit und schulen das Zusammenspiel von Auge und Hand. Um die Freude und Ausdauer an den bunten Bildern langfristig zu erhalten, empfiehlt sich eine sorgsame Auswahl. Eine besonders hochwertige und durchaus preiswerte Palette an Puzzles bietet beispielsweise das Internet. Mit ein bisschen Recherche findet man pädagogisches Spielzeug für alle Altersklassen

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Zwanzig bis dreißig Puzzleteile sind ideal für Drei- bis Vierjährige. Märchenfiguren sowie Motive aus der Welt von „Disney“ und „Nemo“ sind bunt und abwechslungsreich und animieren den Nachwuchs zur hartnäckigen Suche nach dem passenden Stück.

Grundschulkinder lieben die Herausforderung und versuchen sich gerne an Puzzles bis zu tausend Teilen, welche gerne zahlreiche kleinere Details enthalten dürfen.

Kinder suchen den Wettstreit

Der spielerische Wettkampf ist für die meisten Vorschul- und Grundschulkinder von großer Bedeutung. Kartenspiele, Würfelspiele aber auch klassische Brettspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ stehen ganz oben auf jeder Wunschliste. So sollte eine Spielesammlung in keinem Kinderzimmer fehlen. Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren verfügen idealerweise über eine ausgewogene Auswahl an Strategie- und Glücksspielen.

One Response to Wann sind Spielwaren „sinnvoll“?

  1. Maria sagt:

    dieses Thema ist heutzutage sehr wichtig und der Artikel hat es genau auf den Punkt gebracht. So viele Eltern machen sich einfach zu viele Gedanken darüber, wie sie ihren Nachwuchs spielerisch richtig fördern und machen es dann oft leider falsch. Solche Förderungsvorhaben ufern nämlich nicht selten in verbissene Wettstreits unter den Müttern aus, welches der Kinder denn schon geistig und motorisch weiter ist. Die Kinder sind dann die Leidtragenden, weil sie unnötig unter Druck gesetzt werden. Oder aber der andere Fall, bei welchem die Eltern das Kind mit zuviel Spielwaren zuhäufen, damit es auch ja genug Spaß hat. Dann sitzen die Kinder in einem Haufen von singenden und blinkenden Spielzeugen und wissen gar nicht, wie sie frei und mit Fantasie spielen sollen. Und genau DAS ist eigentlich wichtig für die kindliche Entwicklung. Ich finde, dass die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft das Ganze dann noch zusätzlich erschwert. Immer früher wollen die Kinder ein Handy haben- aber bitte ein Smartphone! Und schon 10 Jährige tummeln sich auf Instagram und Facebook ohne je richtig über Jugend- und Datenschutz aufgeklärt zu werden. Mir ist es daher wichtig, dass ich und vielleicht auch andere Eltern diesen Trends entgegenwirken und sich überlegen, was den Kindern wirklich hilft. Ich sorge deshalb dafür, dass meine Kinder mehr draußen im Garten und im Wald spielen, besonders im Winter, wo doch so selten die Sonne scheint. Außerdem hole ich meinen Kindern nur Spielzeug, bei dem ich mir sicher bin, dass es auch lange Spaß machen wird. Gartenspielgeräte wie der Spielturm oder die Schaukel finde ich zum Beispiel sehr sinnvoll. Sie machen den Kindern lange Spaß und halten sie an der frischen Luft gesund und fit. Es wird einfach Zeit, dass Eltern wieder mehr an das Wohl ihrer Kinder denken, anstelle egoistischen Machtkämpfen oder dem Druck der digitalen Gesellschaft nachzugeben.

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