Spiel und Spaß im kindgerechten Garten

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Für Gartenbesitzer bietet sich der Garten an, um den Kleinen ihr eigenes Spielparadies zu erschaffen. Denn dort können sich die Kinder frei und ungezwungen bewegen, sind aber trotzdem noch unter Ihrer sicheren Obhut. Wenn Sie einen Spielplatz im Garten anlegen möchten, sollten Sie jedoch den verfügbaren Platz und das Alter Ihres Kindes berücksichtigen.

Selbst ein Reihenhaus-Garten bietet Kindern die Möglichkeit Natur zu erleben und sich mehr zu bewegen, wenn Sie bereit sind ein bisschen Arbeit und ein paar Überlegungen zu investieren. Kinder, die viel draußen spielen sind weniger krank und insgesamt ausgeglichener: Beim Laufen, Balancieren, Klettern und Springen lernen die Kleinen ihren Körper kennen und trainieren motorische Fähigkeiten.

Spielbedürfnissen Raum geben

Bewegung an der frischen Luft macht Ihren Kindern nicht nur gute Laune, sondern ist auch gesund. Ein japanischer Ziergarten wird den Nachwuchs aber kaum nach draußen locken, ein kinderfreundlicher Garten lädt mit verwunschenen Ecken und freien Flächen zu Versteckspielen und Lauf- und Ballspielen ein. Erwachsene suchen im Garten Ruhe und Entspannung, aber dieser Gedanke ist Kindern fremd: Sie finden einen Garten interessant, der Abenteuer verspricht und Impulse zu neuen Spielen gibt. Zumindest einzelne Bereiche des Gartens sollten Sie deswegen an den Nachwuchs abtreten, damit er dort ungestört herumtollen kann.

Oft haben die Kleinen ganz individuelle Vorstellungen davon, wie ihr Spielparadies aussehen soll. Sind sie schon etwas älter, sollten Sie Ihre Kinder deswegen unbedingt nach Ihren Wünschen fragen und diese berücksichtigen, wenn sie realisierbar sind. Die Spielbedürfnisse Ihrer Kinder sind aber auch stark altersabhängig:

  • Im Alter von zwei bis vier Jahren spielen Kinder noch viel im Sitzen und benötigen dafür eine geschützte ebene Fläche. In dieser Altersgruppe ist deswegen der Sandkasten ein beliebtes Spielgerät. In der Nähe sollten sich Sitzgelegenheiten für Erwachsene anbringen lassen, da Kinder dieses Alters noch von ihren Eltern beaufsichtigt werden müssen.
  • Zwischen fünf und zwölf Jahren können die Kinder sich schon freier und selbstständiger im Garten bewegen und wollen das auch gerne ausleben. Die meisten Kinder in diesem Alter bevorzugen Versteckspiele und nutzen jede Gelegenheit zum Klettern und Bauen. Um den Spieltrieb dieser Altersgruppe zu befriedigen, ist es sinnvoll einen Platz einzuplanen, der das Aufstellen von Spieltürmen oder Baumhäusern ermöglicht, auf denen die Racker sich voll und ganz austoben können.

Kindersicherheit im Garten

Leider gibt es im Garten einige Gefahrenquellen, die Sie aber mit etwas Planung und Umsicht ausschalten können.

  • Giftpflanzen werden als Sicherheitsrisiko häufig unterschätzt, aber schon gewöhnliche Gewächse wie Holunder, Eibe oder Seidelbast können bei Ihren Kleinen schlimme Vergiftungserscheinungen hervorrufen.
  • Eine weitere Gefahrenquelle sind Gartenteiche: Wasser übt auf alle Kinder eine große Faszination aus und deswegen sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass Ihre Ermahnungen ausreichen, um die Kinder fernzuhalten. Wenn der Gartenteich nicht genügend abgesichert ist, gehen Sie das Risiko ein, dass ihr Nachwuchs darin landen wird, schlimmstenfalls in einem unbeaufsichtigten Moment.
  • Bevor Sie in den Baumarkt stürmen und sich selbst an der heißersehnten Schaukel versuchen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass ein falsch aufgebautes Spielgerüst für Ihr Kind zur tödlichen Falle werden kann. Greifen Sie deswegen nur auf Anbieter von Spielgeräten zurück, die bei Herstellung und Vertrieb Wert auf hohe Qualität und Sicherheitsstandards legen. Die Aufbau- und Montagehinweise müssen selbstverständlich ganz genau befolgt werden. Da es bei aller Vorsicht wahrscheinlich trotzdem zu Stürzen kommen wird, müssen Sie dafür sorgen, dass die Kleinen nicht zur hart fallen, deswegen stehen die Spielgeräte am besten auf einer Rasenfläche oder im Sand.

Die beliebtesten Spielgeräte im Überblick

Die Klassiker unter den Spielgeräten kommen Ihnen möglicherweise noch aus der eigenen Kindheit bekannt vor: Sandkasten und Schaukel sind heute immer noch feste Bestandteile in einem kindgerechten Garten, aber besonders neuere Spielmodule wie vielseitige Klettertürme lassen Kinderherzen höher schlagen.

Der Sandkasten

Gerade bei kleinen Kindern ist ein Sandkasten im Garten ein Muss: Hier können die kleinen Entdecker schon im Krabbelalter Förmchen füllen und mit Hilfe der Eltern Sandburgen bauen. Besonders in Kombination mit Wasser lieben die meisten Kinder das Spielen im Sand, ein Sandkasten ist also für Eltern mit kleinen Kindern eine lohnenswerte Anschaffung.

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Die Schaukel

Die Schaukel spricht Kinder in allen Altersgruppen an und lässt sich vielseitig anbringen, für die kleinen Kinder eigenen sich dabei sogenannte Babyschaukeln, die ihnen den nötigen Halt verschaffen. Hersteller von Schaukelgerüsten bieten Ihnen eine große Auswahl von Modellen an: So gibt es Gerüste mit einer oder mehreren Schaukeln. Auch Ringe, Strickleitern oder Tellerschaukeln lassen sich an solchen Gerüsten oft problemlos anbringen.

Spiel- und Klettertürme

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Wer seinen Kindern besonders viel Möglichkeit zum Toben und Spielen geben will, der greift auf sogenannte Spieltürme zurück, die sich durch eine Rutsche oder ein Klettergerüst erweitern lassen. Das ist ein wichtiger Punkt, denn die Ansprüche und Vorlieben Ihrer Kinder werden sich mit der Zeit verändern. Die Kleinen können sich in den Türmen zurückziehen und einen erhöhten Blick genießen, gleichzeitig regt ein Spielturm den Nachwuchs zu vielen verschiedenen Bewegungen an und gibt den Spielideen Ihrer Kinder neuen Schwung. Unvermeidbare Nebenwirkung bei so einem Spiel-Multitalent: Ihr Garten wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Anziehungspunkt für die Kinder aus der Nachbarschaft.

 

 

 

2 Responses to Spiel und Spaß im kindgerechten Garten

  1. Raffael sagt:

    Wir haben auch seit 2 Monaten einen Spielturm im Garten und sind damit sehr zufrieden. Das wichtigste ist dabei, dass die Kinder Spaß haben. Wenn die Kinder Spaß haben und beschäftigt sind, dann können auch die Eltern entspannen. Du solltest dabei jedoch immer auf sehr gute Qualität achten und nicht unbedingt die billigste Variante kaufen

  2. Luisa sagt:

    Zum Glück haben wir einen großen Garten und haben dort jede Menge Platz für Kinder und Spielgeräte. Wir haben mit einem Sandkasten begonnen und mit der Zeit kamen Schaukel und Kletterturm hinzu. So haben wir die Kinder glücklich und wir können auch mal in Ruhe auf der Terrasse sitzen

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