Sparen beim Spielzeugkauf: Es darf auch mal der Flohmarkt sein

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Als die heutige Elterngeneration klein war, genügte oft schon ein Gummiball oder ein Beutel Murmeln für stundenlanges Spielvergnügen. Heute scheinen den Kosten für Spielzeug ebenso wenig Grenzen gesetzt zu sein wie den himmelhohen Ansprüchen der Eltern. Ökologisch unbedenklich, nachhaltig und keimfrei soll das Spielzeug sein und natürlich pädagogisch wertvoll, damit der Nachwuchs „nebenbei“ spielerisch lernt. Dazu kommt die unsubtile Beeinflussung der Kinder durch die Medien, die vor allem teure Markenspielwaren verkaufen wollen. Was also können Eltern tun, damit die Kosten für Spielzeug ihre Möglichkeiten nicht meilenweit übersteigen?

Auf die kindliche Fantasie ist Verlass

Früher wurde aus einem großen Karton wahlweise ein Piratenschiff, ein Rennwagen oder ein Feuerwehrauto – ausgeschmückt mit kleinen Accessoires wie einem Küchentuch als Segel für das Schiff oder einem aufgemalten Ferrari-Logo auf der Seite. Auch heutige Kinder sind noch ebenso fantasiebegabt – wenn man sie denn lässt. Mit einer Packung Stifte und einem Block Papier oder Straßenmalkreide lassen sie sich stundenlang beschäftigen, ohne dass hohe Kosten anfallen. Aus den dünnen Tüten des Roten Kreuzes für die Altkleidersammlung wird mal eben ein Krankenhaus gezaubert, in dem „Patienten“ von der Puppe bis zum Haushund mit alten Verbände gepflegt werden.

Auf kreative Spielwelten setzen

Ideal sind auch „ausbaufähige“ Spielwelten wie beispielsweise von Lego oder Playmobil. Die beliebten Lego-Bausteine gibt es im wahrsten Sinne des Wortes eimerweise zu recht günstigsten Preisen. Die Bausteine bieten eine grenzenlose Bauvielfalt und können immer wieder neu zusammengesetzt werden. Zusätzliche Lego-Spielwaren können dann nach und nach zum Geburtstag und zu Weihnachten hinzugekauft werden – auf Flohmärkten und in einschlägigen Internet-Auktionshäusern gibt es ein riesiges und günstigstes Angebot auch Second-Hand. Dies ist letztendlich eine weitaus sinnvollere Investition als ein teures Spielzeug oder ein Gesellschaftsspiel an dem das Kind schnell das Interesse verliert.

Kleine Spiele bieten häufig den größten Spaß

Mit dem Ausdruck „Klein aber fein“ können Kinder meist nicht viel anfangen. Bei Gesellschaftsspielen zieht es sie unweigerlich zu den größten und buntesten Kartons, die oft gehörig ins Geld gehen können. Und es müssen auch nicht immer teure Spiele sein, die mit irgendwelchen Pädagogikpreisen ausgezeichnet wurden – oft sind es die ganz einfachen Spiele, die bei Kindern zu Dauerbrennern werden, so zum Beispiel Klassiker wie UNO, das ganze 7,99 Euro kostet und auch problemlos mit auf Reisen genommen werden kann. Vielleicht haben Sie auch aus Ihrer eigenen Kindheit noch Spieleklassiker wie „Mensch ärger dich nicht“ oder „Vier gewinnt“ auf dem Speicher, die auch Ihren Kindern heute noch viel Spaß bereiten werden?

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