Kosten für einen Kindergartenplatz

Kinder

Seitdem die Notwendigkeit von Kindergartenplätzen von dem Wunsch nach mehr Einnahmen in der Stadtkasse begleitet wird, wurden auch die Kindergartenplätze immer teurer. In manchen Städten war es und ist es wohl auch heute noch fast unbezahlbar, sein Kind in einen Kindergarten oder gar eine Kindertagesstätte zu bringen. Grundsätzlich richtet sich die Gebühr für den Kindergarten nach dem
Einkommen der Eltern. Familien mit mittlerem Einkommen mussten je nach Wohnort für ein vierjähriges Kind 814 Euro im Durchschnitt bezahlen, bei einem gehobenen Einkommen liegt der Satz um die 1300 Euro. Duisburg gilt als sehr teuer, hier musste eine Familie schon über zweieinhalbtausend Euro zahlen.

Knappe Haushaltskassen auf allen Seiten

In manchen Regionen in Deutschland wurden die Kindergartenplätze billiger, in anderen jedoch nicht. Auch auf Seiten der Kommunen muss natürlich gespart werden, was die Erhöhung der Preise einst begründete. Viele Kindergärten haben beitragsfreie Kindergartenjahre eingeführt, wie beispielsweise das letzte Jahr vor dem Schuleintritt. Umgerechnet bedeutet dies für die Eltern natürlich einen rechnerischen Vorteil. Aber auch bei den Kindergartengebühren gibt es ein Nord-Süd-Gefälle. Im Süden muss weniger gezahlt werden, als im Norden. Mit den höchsten Beiträgen ist beispielsweise in Bremen, aber auch in Cottbus und Tübingen zu rechnen. Statistisch ist ein großer Unterschied ermittelt worden. Ein und dieselbe Familie mit gleichen Voraussetzungen müsste in einer Stadt nichts bezahlen, in der anderen über 3.700 Euro pro Jahr.

Alleinerziehende Mütter und sozial schwache Familien

Eltern oder Erziehungsberechtigte mit geringem oder keinem Einkommen können die Gebühren für den Kindergarten geltend machen. Beim zuständigen Jugendamt gibt es genaue Auskunft darüber, was und wie das gemacht werden muss. Da es von Stadt zu Stadt unterschiedlich ist, kann auch keine genaue Zahl angegeben werden. Eine Rückfrage ist hier wohl angebracht, ebenso um die vielleicht örtlich unterschiedlichen Voraussetzungen zu erfragen. Bezieher von Arbeitslosengeld müssen sich natürlich mit der ARGE in Verbindung setzen bzw. diese Leistung direkt bei Antragstellung anfordern.

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