Fabelwesen und Ritter – Der Vorlesetag für Kinder

vorlesetag 2016

Fabelwesen, Kinder, Mütter, Prinzen und Prinzessinnen tummeln sich in zahlreichen Kinderbüchern und das seit vielen Generationen. Wer sich als Eltern noch an Max und Moritz erinnern kann, wird in der eigenen Kindheit viele Stunden mit einigen Büchern verbracht haben.

Auch heute noch finden sich die klassischen Geschichten in den Kinderbüchern wieder. Ergänzt wurden diese jedoch durch neue Figuren, aufregende Abenteuer und einem gewissen Lerneffekt. Eie Studie hat herausgefunden, dass Eltern ihren Kindern so zeitig wie möglich vorlesen sollten. Eltern die ihren Kindern täglich vorlesen, sollen laut aktuellen Studien die Bildungschancen verbessern.

Vorlesen ist wichtig

Doch warum ist vorlesen so wichtig für die kindliche Entwicklung? Neben den Bildungschancen, welche sich dadurch ergeben, haben Kinder die Möglichkeit durch das Vorlesen der Eltern einen besseren Wortschatz zu erlangen und die Lesekompetenz zu erweitern. Das Lesen soll also im späteren Verlauf der Entwicklung Kindern leichter fallen, die regelmäßig vorgelesen bekommen haben.

In vielen Familien kommt das Vorlesen leider zu kurz, denn es fehlt die Zeit oder den Eltern fehlt selber das Interesse. Natürlich versuchen Kindergärten und andere Einrichtungen den Kindern vorzulesen, doch auch zu Hause sollte das Lesen einer Geschichte zum Tagesprogramm gehören.

Wie lässt sich das Vorlesen in den Tagesablauf integrieren

Es gibt einige Möglichkeiten das Lesen einer Geschichte in das tägliche Leben zu integrieren. Eine Guten-Nacht-Geschichte bietet sich immer wieder an. Normalerweise sind die Geschichten für Kinder die noch nicht lesen können entsprechend kurz gehalten. Selten gehen diese Geschichten über 6 oder 7 Seiten hinaus. Eine gute Länge, um sich mit dem eigenen Kind vor dem zu Bettgehen noch einmal zu befassen und eine Geschichte zu lesen. Ihr Kind und auch Sie werden diese Zeit genießen.

Das gleiche Ritual lässt sich am Wochenende zum Mittagschlaf einführen. Gerade bei kleinen Kindern sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit in das Buch schauen können, denn auch die Bilder sind wichtig für das Verständnis.

Der Vorlesetag als neuer Anreiz

Schon lange gibt es den bundesweiten Vorlesetag, an dem Kinder aber auch Eltern teilnehmen können. Es handelt sich um eine Initiative der DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Gegründet wurde der Tag im Jahr 2004. Das Ziel dieses Tages ist es, ein wirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. Er soll vor allem die Begeisterung für das Vorlesen und das Lesen wecken und Kinder aufzeigen, wie viel Spaß das Lesen eines Buches machen kann.

Wie ist der Ablauf des Tages?

Wie ist der Vorlesetag organisiert? Es kann jeder an diesem Tag teilnehmen. Wer Lust hat vorzulesen, kann sich dafür melden und das Leuchten in den Kinderaugen wecken. Vorgelesen wird unter anderem in den folgenden Einrichtungen:

  • Schulen,
  • Kindergärten,
  • Bibliotheken,
  • Buchhandlungen

Neben diesen besonderen Orten können auch an ungewöhnlichen Orten die Geschichten vorgetragen werden. Ausgesucht wurden dafür bereits Riesenräder, Freizeitparks und Flugzeuge.

Natürlich können Eltern nicht nur als vorlesende Partei teilnehmen, sondern auch mit den Kindern den Geschichten lauschen. In der Vergangenheit hat der Vorlesetag schon jede Menge Freude und Begeisterung gebracht. Wer seine Vorfreude noch ein wenig steigern möchte, dem empfehle ich diese bewegten Bilder zum Vorlesetag.

Wann beginnt der Vorlesetag?

Der Vorlesetag beginnt immer im November, sodass der Termin jedes Jahr pünktlich im Kalender landen kann. Eltern und Kinder die Interesse an dem Tag haben, sollten sich am dritten Freitag im November nichts vornehmen. Denn jedes Jahr um diese Zeit beginnt der Tag um tolle Geschichte und tolle Figuren.

Mehr Informationen zum Tag finden Eltern und Kinder unter http://www.vorlesetag.de. Auf der Webseite finden Sie alle wichtigen Infos zur Anmeldung, einen Dowmloadbereich und jede Menge Wissenswertes zum Vorlesetag am 18. November 2016.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn erstellt

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