Betreuung für die Kleinsten

Kinderbetreuung

Die Kinderkrippe soll für Kinder von einem Alter von 0-3 Jahren als Betreuungsort vorgesehen sein. So wie es in anderen Ländern ganz normal ist, werden die Kinder ein paar Wochen nach der Geburt dort tagsüber versorgt, damit die Mutter wieder ihren Arbeitsplatz in Anspruch nehmen kann. Ob dies aus finanziellen oder aus anderen Gründen gemacht wird, ist dort überhaupt keine Frage. In Deutschland gibt es große Diskussionen rund um dieses Thema. Auf der einen Seite sind die Mütter, die sagen, Kinder müssen erst in den Kindergarten und vorher zu Hause bleiben. Wenn die Mutter nicht arbeiten muss, ist das auch in Ordnung. Mütter, die ihre Arbeitsstelle dringen benötigen, um die finanzielle Versorgung der Familie zu unterstützen, oder weil sie alleinerziehend sind, benötigen dringend einen Platz für Ihren Säugling.

Kinderkrippe auch für nicht arbeitende Mütter?

Es gibt Diskussionen darüber, ob eine Mutter ihr Kind auch dann zur Krippe bringen kann, wenn sie gar nicht berufstätig ist. Vielleicht möchte sie einfach nur die Zeit für sich haben? Vielleicht hat sie keine Zeit, weil sie andere familiäre Verpflichtungen hat, wie beispielsweise die Pflege eines Angehörigen? Es wird von den meisten Eltern als befremdlich angesehen, sein Kind in die Tagesstätte zu bringen, wenn man nicht berufstätig ist. Abgesehen davon dürfte die Entscheidung auch bei der Kindergartenleitung oder beim zuständigen Anbieter liegen, der die Dringlichkeit der Platzvergabe anhand der persönlichen Verhältnisse berücksichtigen muss. Er wird keinen Platz an eine nicht berufstätige Mutter vergeben, obwohl berufstätige Mütter dringend einen solchen brauchen. Andererseits wird es Anbieter geben, die auf diese Weise freie Plätze belegen können und damit die Einnahmen erhöhen.

Vielleicht ist die Tagesmutter die bessere Alternative?

Berufstätige Frauen, die ihr Kind schon frühzeitig einer Betreuung durch andere Personen überlassen müssen oder wollen, haben auch die Möglichkeit, eine Tagesmutter zu engagieren. Ob diese Person dazu in den Haushalt der Familie kommt, oder das Kind zur Tagesmutter gebracht werden soll, ist noch eine andere Frage. Durch eine Tagesmutter kann man über viele Vorteile verfügen. Kommt sie ins Haus, kann man je nach Alter des Kindes vereinbaren, leichte Hausarbeiten verrichten zu lassen. Bringt man das Kind zur Tagesmutter, sind vielleicht noch andere Tageskinder oder eigene Kinder zu erwarten, also ist Geselligkeit gefragt. Heute werden Tagesmütter durch Aufsichtsbehörden überprüft, es besteht sowohl eine Versicherungspflicht der Tagemutter, aber auch eine Versicherung für das Kind.

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